Weiterbildung in Uitikon im Zeichen der nachhaltigen Ernährung

Mitte April fand in Uitikon im Saal des «Üdikerhuus» eine Klimaschule-Weiterbildung für die Lehrpersonen und weitere Personen des Schulbetriebs statt. Die Themen an jenem Morgen waren einerseits die nachhaltige Ernährung und andererseits das Curriculum, woran zusammen in pädagogischen Teams gearbeitet wurde. 

Die Lehrpersonen, die sonst jeweils in der vermittelnden Rolle sind, konnten sich am Weiterbildungsmorgen zuerst einmal als Zuhörende wiederfinden – eine willkommene Abwechslung. Sie durften einem Inputreferat über nachhaltige Ernährung von Dietmar Kohler des Klimaschule-Teams lauschen. Das Referat hat die 32 Anwesenden der Schule Uitikon in die Thematik eingeführt, sowie bereits einige konkrete Inputs aufgezeigt, wie das Thema im Schulunterricht aufgenommen werden kann. Das Interesse war gross, begleitet mit einem gewissen Erstaunen über die eindrücklichen (teilweise schockierenden) Informationen.

Nach dem Einstiegsreferat waren die Teilnehmenden selbst gefordert. In Gruppen aufgeteilt setzten sie sich anhand praktischer Beispiele mit der nachhaltigen Ernährung weiter auseinander. Sie haben Wissen ausgetauscht, diskutiert sowie ihre eigenen Verhaltensmuster reflektiert. Darüber hinaus spielten sie gleich selbst einen Bildungsinput durch, den sie künftig mit ihren Schüler:innen umsetzen können. Die einzelnen Aktivitäten provozierten Denkanstösse und boten Hilfe, wie man Fakten bei einem so emotional aufgeladenen Thema wie der Ernährung vermitteln kann. Dabei sollen Vermittelnde nichts verbieten oder jemanden an den Pranger stellen, sondern auf verständliche Art und Weise Informationen näherbringen. Intelligente Fragenstellungen sollen die Selbstreflektion fördern und somit bewusste Entscheidungen jedes Einzelnen fördern.

In der abschliessenden Feedbackrunde gab es so viel Gesprächsbedarf, dass der Austausch auch in den Pausen angeregt weiterging. Mit einer Sammlung an möglichen Bildungsinputs im Gepäck liegt die Vermittlung dieses wichtigen Themas an die Schüler:innen nun bei den Lehrpersonen.