Abfall ist nicht gleich Abfall

Am Projekttag an der Primarschule Gockhausen in Dübendorf am 14. Juli drehte sich alles rund ums Thema Abfall. Das Abfall eben nicht gleich Abfall ist, wurde eindrücklich zur Schau gestellt. An zahlreichen Posten entstanden aus vermeintlichen Abfallgegenständen allerlei «Neues», Kreatives, Schönes und Praktisches. Nebst dem Upcycling fand eine Clean-Up Aktion rund ums Schulhaus, sowie im nahegelegenen Wald statt.

Ganze 12 Posten – sogar 13 mit einer Exkursion zur Recycling-Anlage – standen am Projekttag zum Thema Abfall am 14. Juli an der Primarschule Gockhausen in Dübendorf auf dem Programm. Die rund 165 Schüler:innen und 20 Lehrpersonen erlebten einen äusserst ereignisreichen Tag. Die Posten waren dabei stufengerecht, aber altersdurchmischt eingeteilt, sodass die Älteren den Jüngeren helfen konnten.

Ganz ihrem Jahresthemenschwerpunkt entsprechend, befasste sich die ganze Schule an diesem Tag mit den Themen Ressourcen & Abfall. Die Ziele des Projekttags waren, dass sich die Schüler:innen mit nicht erneuerbaren Materialien auseinandersetzen und die Wichtigkeit von Recycling sowie die Wiederverwendung zur Schonung der Umwelt erkennen.

Der Kreativität für die Wiederwendung des «Abfalls» war (fast) keine Grenzen gesetzt. Zwei Beispiele: An einem Posten nähten die Schüler:innen aus alten Gleitschirmen, mit denen einst durch luftige Höhen geglitten wurde, stylische «Gymbags». An einem anderen Posten bastelten sie aus alten Milchtüten (Tetrapacks) und Blechdeckeln von Konfitüren coole Spielzeug-Autos. Für diesen Posten hatten sich interessanterweise nur Jungen eingeschrieben. In der «Männer-Autowerkstatt» waren jedoch einige richtig raffinierte Tüftler dabei, die komplett aus Eigeninitiative und ohne Hilfe einen (klimafreundlichen) Antrieb für ihre «Milchtüten-Autos» entwickelten.

Nebst dem Upcycling fand auch eine Clean-up Aktion statt. Vereinzelte Klassen schnappten sich Greifzangen und Abfallsäcke, um ihre Umgebung von falsch «entsorgtem» Abfall zu befreien.

Dieser Tag hat sich bei den Schüler:innen, egal bei welchem Posten sie waren, aufgrund der freudigen, gelösten Stimmung sicherlich eingeprägt und wird sie an den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde erinnern.