Schwere Kost für Mutter Erde

Quelle Unterrichtseinheit: wwf.ch
Schulstufe: Oberstufe
Unterrichtsform: Ideen für den Unterricht, Projektwochen/Projekttage
Fach: Ethik Religionen Gemeinschaft, Wirtschaft Arbeit Haushalt
Schwerpunkt: Ressourcen, Ernährung

Würdigung der Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird der Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Klima mit Beispielen aus dem Alltag veranschaulicht. Die Schüler haben die Möglichkeit, auf verschiedene Weisen das Gelernte wiederzugeben sowie ihre eigenen Meinungen und Gefühle den Mitschülern mitzuteilen. Die Unterrichtseinheit zeigt den Schülern konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.

Inhalte

  • Film über Fleischkonsum, Sojafütterung, Flächenimport, Flächen- und Klimafussabdruck
  • Die Schüler festigen das erlernte Wissen in einer von vier Anwendungsformen
    – Rollenspiel (Partnerarbeit)
    – Ausstellung gestalten (Gruppenarbeit)
    – Karikatur zeichnen (Einzelarbeit)
    – Refrain dichten (Einzel- oder Partnerarbeit)
  • 7 Gruppen fassen jeweils einen Text stichwortartig zusammen, tauschen sich über die Reaktion auf den gelesenen Text aus und erstellen ein Mindmap zum Thema
    – Klima und Ernährung
    – Nahrungsmitteleffizienz (Beispiele Hamburger und Schweinebraten, Bratwurst und Curryhuhn)
    – Flächenschutz (Regenwald)
    – Flächenverbrauch
    – Globale Bedrohung der Wälder
    – Tierhaltung (Schweine)
    – Es geht auch anders (nachhaltige Ernährung)

 

Ziele

  • Die Schüler verstehen den neuen Ansatz «Flächenverbrauch».
  • Die Schüler betrachten Fleisch als etwas nicht Alltägliches.
  • Die Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen unserem Konsum und dem Flächenverbrauch in anderen Ländern (hier Brasilien).
  • Die Schüler erkennen die Lebensmittelverschwendung als nutzlosen Ressourcenverbrauch von Boden, Wasser und Energie.
  • Die Schüler erkennen den Zusammenhang von Fleischproduktion und Treibhausgasen bzw. Klimawandel.

 

Themenfelder und didaktische Prinzipien (BNE)

In dieser Unterrichtseinheit werden die Themenfelder Ressourcennutzung, Gesellschaft und Ökologie miteinander verknüpft behandelt. Die Schüler lernen, Ungerechtigkeiten zu erkennen und den Bezug zum eigenen Handeln herzustellen (Flächenimport), in allen Situationen die Frage nach den Auswirkungen für die Zukunft zu stellen sowie Wirkungszusammenhänge zu verstehen und sich selbst als Teil von Systemen zu erkennen.

 

Direkte Umsetzbarkeit der Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit bietet vollständiges Material, mit dem die Schüler direkt arbeiten können. Die Anwendungsform kann (inspiriert von den 4 Vorschlägen) frei gestaltet werden und erfordert deshalb eine kurze Vorbereitungszeit mit oder ohne Schüler.