Film: «We feed the world»

Quelle Unterrichtseinheit: Trailer «we feed the world»
Schulstufe: Oberstufe
Unterrichtsform: Filme
Fach: Deutsch, Englisch, Räume Zeiten Gesellschaften, Natur und Technik, Ethik Religionen Gemeinschaft
Schwerpunkt: Ressourcen, Ernährung

Regie und Buch:   Erwin Wagenhofer
Land:                       Österreich 2005
Dauer:                     95 Minuten

 

Themenfelder und didaktische Prinzipien (BNE)

Der Film verknüpft die Themen Globalisierung mit Nachhaltigkeit, Konsum und Ernährung. Durch die Unterrichtseinheit schulen die Schüler ihr nachhaltiges Denken und lernen, verantwortungsbewusst mit Nahrungsmitteln umzugehen. Ebenfalls erkennen sich die Schüler als Teil der Gesellschaft und lernen so, vernetzt zu denken.

 

Filminhalt

Der Film «We feed the world» thematisiert den Lebensmittelverschleiss und die daraus resultierenden globalen Auswirkungen. Während 90 Minuten dokumentiert Regisseur Erwin Wagenhofer die verschiedenen Abschnitte der Nahrungsmittelproduktion von der Herstellung über Transport, Handel und Entsorgung bis hin zur gentechnischen Veränderung der Nahrungsmittel. Der Film spielt in mehreren Ländern, darunter Rumänien, Spanien, Brasilien, Frankreich und Österreich. Wagenhofer lässt unter anderem auch den Schweizer Jean Ziegler, UNO-Sonderberichterstatter, und Nestlés Konzernchef Peter Brabeck zu Wort kommen.

 

Zu beachten

Da der Film doch sehr umfassend ist, kann man auch nur einzelne Ausschnitte zu den jeweiligen Arbeitsblättern zeigen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Film in eine Projektwoche/einen Projekttag einzubeziehen und einen Ausflug auf einen Bio-Bauernhof zu veranstalten oder ein Kochprojekt zu organisieren.

Die Unterrichtseinheit wurde unterstützt von der lippischen Landeskirche, weswegen einige Bibelverse zitiert werden. Diese können durchaus weggelassen werden.

Lippische Landeskirche

 

Inhalt der Arbeitsblätter

  • Diskussion/Fragerunde vor dem Film bezüglich des eigenen Lebensmittelkonsums
  • Preisunterschiede zwischen Grosshändler und Kleinunternehmen
  • Vergleich der Herkunftsländer von Tomaten und deren unterschiedliche Preise
  • Schema zum Kreislauf der Billigarbeiter und deren Ausbeutung
  • Erstellen einer Tabelle mit den Vor- und Nachteilen von Hybridsaatgut
  • Kurzvorträge (Gruppenarbeiten) zu verschiedenen Bio-Labels
  • Zusatz (falls interessiert): Referate zum Interview mit Peter Brabeck